30. Oktober 2014, 13:41
Konica Minolta steigt bei IT-Start-up Wikitude ein
Der japanische Technikkonzern Konica Minolta steigt beim Salzburger IT-Start-up Wikitude ein. Damit haben die Salzburger eine weitere ...
30. Oktober 2014, 13:26
Gewinneinbruch bei Samsung
Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung hat im umkämpften Smartphone-Markt an Boden verloren. Nicht nur Apple mit seinen iPhones setzt ...
29. Oktober 2014, 11:50
Facebook steigerte Umsatz, Gewinn und Nutzerzahlen
Facebook setzt sein Wachstum fort und verdient dabei mehr Geld als erwartet - das soziale Netzwerk profitiert stark von den begehrten ...
EBC-Newsletter #04/2011: Einladung zum nächsten Event
"Chaos und Kontrollverlust: Die neue Welt der Arbeit."

Team-Arbeit ist out, Swarms sind in. Entscheider können sich schon mal warm anziehen, auf sie kommen Chaos und „dramatische" Veränderung zu, glaubt man den Marktforschern. Wer den Informationsaustausch innerhalb der Belegschaft durch Wikis, Blogs und Co. schon kompliziert findet, sollte mal an die künftigen Herausforderungen bei der Zusammenarbeit mit Partnern, Kunden und Lieferanten denken.

 

Lineare Wertschöpfungsketten sind jedenfalls out, Vernetzung und Mobilität in. Das Ökosystem „Arbeitswelt" ändert sich, ob man will oder nicht, getrieben vor allem von der Informationstechnologie. Welche Innovationen werden sich im Arbeitsalltag durchsetzen? Wie verändert die Technik unser Kommunikationsverhalten? Klaffen die rechtliche und die technische Welt immer weiter auseinander, je mehr Berufs- und Privatleben verschwimmen? Welche Herausforderungen sieht die Politik in diesem Bereich und welche Antworten hat sie darauf? Darüber diskutieren Expertinnen und Experten bei einer Veranstaltung der APA-E-Business-Community am 24. Februar in Wien.

 

Darüber diskutieren folgende Expertinnen und Experten bei der Veranstaltung der APA-E-Business-Community am 24. Februar in Wien: Josef Herget (Donau-Universität Krems), Silvia Hruska-Frank (Arbeiterkammer), Gerhard Laga (WKO), Robert Ludwig (NextiraOne), Alexandra Moser (Microsoft Österreich) und Peter Rass (A1 Telekom Austria). 


Datum:
Donnerstag, 24. Februar 2011
Ort: Haus der Musik, Seilerstätte 30, 1010 Wien
Happy Hour: ab 18:30 Uhr
Podiumsdiskussion: 19:30 - 21:00 Uhr, Vortragssaal, Dachgeschoß

 

Bitte um Anmeldung unter ebc@apa.at

E-Day 2011 mit Spezialausgabe der EBC
Foto: EPA - Die APA-EBC zu Gast in der Wirtschaftskammer: Zusätzlich zur bereits traditionellen E-Business-Community-Eventreihe findet im März 2011 erstmals eine Special-EBC im Rahmen des E-Day statt. Die Veranstaltung steht Gästen des E-Day sowie allen EBC-Mitgliedern offen.


„Medien der Zukunft" - Chancen nutzen statt verschlafen

Zeitung, Radio, TV - wie einfach war die Medienwelt noch vor wenigen Jahren. Jetzt bieten sich den Unternehmen vielerlei Wege, den Konsumenten zu erreichen. Wie auch Klein- und Kleinstbetriebe diese neuen Chancen nutzen und sich im aktuellen Stimmgewirr Gehör verschaffen können, beleuchten Experten am diesjährigen E-Day.


Welche neuen Plattformen - Stichwort Facebook, Twitter und Co. - sind überhaupt relevant für Klein- und Mittelunternehmen (KMU)? Setzen sich gehypte Anwendungen, etwa die mobile Suche oder ortsbezogene Dienste, tatsächlich durch? Und wird wirklich schon wieder alles anders? Schließlich ist es noch nicht lange her, dass den kleinen Betrieben prophezeit wurde, bald am Rande des Abgrunds zu stehen, wenn sie nicht augenblicklich „ins Netz gehen" oder in den Online-Handel einsteigen.


Eines ist diesmal aber wirklich anders: Die Konsumenten sind online, kommunizieren online und kaufen online. Sich einfach „raushalten" wird dementsprechend schwieriger. Was, wenn der „gute Name" der Firma online in den Schmutz gezogen wird oder harsche Kritik im Internet dafür sorgt, dass Aufträge ausbleiben? Wie erreichen Unternehmen die immer multimedialer arbeitenden Medien? Und wie kommen KMU zu den für sie relevanten Informationen? Es diskutieren u.a.: Meral Akin-Hecke (digitalks), Marcus Hebein (APA-MultiMedia), Patricio Hetfleisch (Tiroler Tageszeitung), Alexis Johann (WirtschaftsBlatt Digital) und Angelika Sery-Froschauer (WKO/Fachverband Werbung und Marktkommunikation).


Datum:
Donnerstag, 3. März 2011

Ort: Wirtschaftskammer Österreich, Wiedner Hauptstraße 63, 1040 Wien

Saal 6/Rudolf Sallinger Saal

Podiumsdiskussion: 17:00 - 18:30 Uhr

 

Direkt im Anschluss findet die Verleihung des „Staatspreises Multimedia & e-Business" statt.

 

Anmeldung/Information zur EBC-Veranstaltung am E-Day unter ebc@apa.at

Information & Anmeldung zum E-Day (ganztägiger Event, ab 9:00 Uhr) sowie zum „Staatspreis Multimedia & e-Business" unter http://www.eday.at/

Licht und Schatten in der Telekomindustrie
Foto: APA - Massive Investitionen in Infrastruktur notwendig Die heimischen Mobilfunk- und Festnetzbetreiber müssen in den nächsten Jahren Milliardenbeträge in Breitbandinfrastruktur investieren, um das rasant steigende Datenaufkommen bewältigen zu können. Gleichzeitig verursachen sinkende Preise und der starke Regulierungsdruck spürbare Ertragsrückgänge im Kerngeschäft Sprachtelefonie. Mitleid scheint trotzdem nicht angebracht.

 

Die Branche habe "eigentlich ein Luxusproblem", ergibt eine aktuelle Analyse der internationalen Strategieberatung Booz & Company. Sie werde "von der Nachfrage der Verbraucher und Unternehmen nach konstantem und universellem Internetzugang, Anwendungen und Inhalten geradezu überrollt", heißt es unter Verweis auf die rasante Digitalisierung vieler Lebensbereiche. Der Internetverkehr und das Datenaufkommen im Festnetz- und Mobilfunkbereich würden sich bis 2015 jedenfalls mindestens verdoppeln und die Netze voll auslasten. Die Umsätze mit mobilen Datendiensten sollen in Österreich im selben Zeitrahmen von 1,2 Mrd. Euro im Jahr 2010 um 35 Prozent auf 1,7 Mrd. Euro zulegen.

 

Neue Wachstums- und Ertragspotenziale sehen die Experten außerdem im Absatzboom bei Smartphones und Tablet-PCs sowie entsprechenden Tarifen und Anwendungen. Im Vorjahr sei bereits jedes vierte hierzulande verkaufte Handy ein Smartphone gewesen. Rund 85 Prozent der Besitzer entsprechender Endgeräte nutzen zudem regelmäßig Anwendungen aus den App-Stores. Und damit ist die Fahnenstange noch nicht erreicht: Der Smartphone- und Tablet-PC-Markt wird in Westeuropa bis 2014 jährlich um 16,3 Prozent beziehungsweise 61,5 Prozent wachsen, so Booz.

 

Wo Licht ist, ist aber auch Schatten. Kaum eine andere Industrie durchlaufe derzeit einen so gravierenden Strukturwandel. Telcos würden dabei mit einer Vielzahl von Internet-Anbietern, Hightech- und IT-Unternehmen, Geräteherstellern, Anwendungs- und Serviceanbietern sowie mit Medienunternehmen konkurrieren. Hinzu komme, dass in Österreich in den nächsten Jahren Milliarden für den Aus- und Aufbau geeigneter Festnetz- und Mobilfunk-Infrastruktur ausgegeben werden müssten. "Die Netze kommen aktuell durch das exponentiell wachsende Datenaufkommen an die Grenze der Belastbarkeit", erklärte Roman Friedrich, Partner bei Booz & Company.

Terminierungsentgelte sinken weiter
Gleichzeitig würden sinkende Preise und der starke Regulierungsdruck spürbare Ertragsrückgänge verursachen. So seien die mobilen Terminierungsentgelte in den vergangenen zwei Jahren um 45 Prozent gesenkt worden. Heuer stehe eine weitere Reduktion um 20 Prozent an. "Insgesamt verlieren die Mobilfunkanbieter im ehemaligen 'Kerngeschäft Sprache' in Österreich pro Jahr Umsätze von 70 bis 80 Mio. Euro, für Deutschland ist in diesem Bereich binnen fünf Jahren mit jährlichen Umsatzrückgängen von drei Mrd. Euro zu rechnen", heißt es weiter.

Abgebremst werden könnten die Erlös-Rückgänge durch den Siegeszug des Cloud Computing und die Digitalisierung weiterer Industriezweige. Außerdem biete sich für die Branche durch die Digitalisierung in den Bereichen Smart Grids und Smart Metering, Telematik, Heimautomatisierung, Mobile Payment sowie E-Health eine weitere Chance. "Allerdings muss die Erwartungshaltung realistisch bleiben: Alle neuen Geschäftsfelder zusammen können den Umsatzverlust im Kerngeschäft kurzfristig nicht kompensieren", gab sich Klaus Hölbling, Partner und Geschäftsführer bei Booz & Company in Wien, überzeugt.

Nokia springt ins Rettungsboot von Microsoft
Foto: APA/EPA - Elop (l.) und Ballmer bündeln ihre Kräfte Nokia gesteht das Scheitern im Smartphone-Geschäft ein und hofft auf einen Neuanfang zusammen mit Microsoft. Nachdem Apples iPhone und vor allem Telefone mit dem Google-Betriebssystem Android dem Marktführer immer stärker die Luft abschnürten, sucht der neue Nokia-Chef Stephen Elop den Befreiungsschlag. Microsofts Windows Phone wird Nokias wichtigste Smartphone-Plattform, kündigten die beiden Schwergewichte an.

 

Einen Sprung ins eiskalte Wasser von einer "brennenden Bohrinsel" hatte der frühere Microsoft-Manager Elop von seiner Truppe zuletzt gefordert. So schlimm muss es nun nicht kommen: Die Finnen springen nicht in die tosende See, sondern in das Rettungsboot von Microsoft. Bleibt allerdings die Frage, ob das Schiff dem schweren Seegang in der Branche standhalten kann. Microsofts aktuelles Betriebssystem Windows Phone 7 kam zuletzt nur auf gut drei Prozent Marktanteil - wohlgemerkt, nur im Smartphone-Markt, im gesamten Handy-Geschäft ist der Anteil verschwindend gering.

 

"Das Spiel hat sich verändert. Aus dem Kampf mobiler Geräte ist ein Krieg zwischen Ökosystemen geworden", sagte Elop vor Analysten in London einen Schlüsselsatz. Die Smartphones sind inzwischen nicht nur teure Geräte, mit denen man einmal Geld verdient. Sie sind vielmehr das Portal zu Plattformen, über die man Software, Musik, Filme, Medieninhalte oder andere Dienstleistungen verkaufen kann.

 

"Zwei Truthähne ergeben keinen Adler"
Nokia versuchte zwar frühzeitig, mit einer eigenen Plattform namens Ovi (finnisch für "Tür") auf den Trend aufzuspringen - konnte jedoch nicht an Apples boomendes iTunes-Geschäft herankommen. Jetzt wird die Ovi-Tür also ins "Windows"-Fenster von Microsoft führen. Ob es gelingt, gemeinsam zu punkten, muss sich zeigen. "Zwei Truthähne ergeben keinen Adler", stichelte schon Google-Manager Vic Gundotra via Twitter. Daraus könnte auch Enttäuschung sprechen: Google hat intensiv versucht, die Finnen ins Android-Lager zu ziehen.

 

Der Nokia-Chef konterte den Truthahn-Tweet mit dem Beispiel der Gebrüder Wright, die von Fahrrad-Mechanikern zu Luftfahrt-Pionieren wurden. "Es gibt andere mobile Ökosysteme. Wir werden sie stoppen. Es wird Herausforderungen geben. Wir werden sie überwinden", verkündeten Elop und Microsoft-Chef Steve Ballmer in einem gemeinsamen Brief.

Sprachenplattform busuu will Nutzerzahl vervierfachen
Foto: APA - Niesner peilt sechs Millionen registrierte User an

Bernhard Niesner, Mitbegründer von busuu.com, hat ehrgeizige Ziele für das Jahr 2011. Die Anzahl der registrierten Nutzer soll auf sechs Millionen steigen, sagte der gebürtige Österreicher im APA-Gespräch. In Europa ist busuu seinen Angaben zufolge die größte Lernplattform für Sprachen und liegt weltweit nach Livemocha auf Platz zwei.

Busuu setzt auf die Kombination von Social Media und Lernplattform. Das 2008 in Madrid gegründete Start-up bietet interaktive Sprachkurse in derzeit sieben Sprachen (Englisch, Spanisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Portugiesisch und Russisch) an. Die Online-Inhalte werden mit direktem Kontakt zu Muttersprachlern aus der mehr als eine Million Mitglieder umfassenden Community kombiniert. Mit Hilfe integrierter Video-Chat-Applikation und gegenseitiger Text-Verbesserungen können die User ihre Fremdsprachenkenntnisse sofort online verbessern.

Niesner kündigte für heuer außerdem die Ausweitung des Angebots um vier weitere Sprachen an. Türkisch, Polnisch, Mandarin und Japanisch sollen den weiteren Anstieg an Nutzern sichern. Rund 1,5 Mio. waren es per Jänner 2011 und fast viermal soviele sollen es bis Jahresende werden. Sechs Mio. registrierte Benutzer sind die eigene Zielvorgabe. Der letzte Plan, eine Million Registrierungen bis zum Ende des Jahres 2010 zu erreichen, ist gelungen.

XING kooperiert mit österreichischer kununu
Die Wiener Internet-Jobplattform kununu hat einen Deal mit Xing geschlossen. Das deutsche Karriere-Netzwerk integriert ab sofort mehr als 92.000 Arbeitgeber-Bewertungen, die auf kununu von aktuellen und ehemaligen Firmenangehörigen sowie Bewerbern abgegeben wurden, in die Unternehmensprofile auf Xing, heißt es in einer Aussendung.

 

Konkret ist es Xing-Mitgliedern nun möglich, die Beurteilungen von 37.000 Firmen aufzurufen. Um eigene Bewertungen abzugeben, gelangen sie per Klick auf das Portal von kununu und können dort anonym ihren Arbeitgeber bewerten. Von den Unternehmen im kununu-Profil hochgeladene Bilder vom Arbeitsalltag und Informationen für Bewerber erscheinen automatisch auf Xing. Die auf der Plattform vertretenen Betriebe können daher neben der Suche nach Auftraggebern und Kunden verstärkt potenzielle Bewerber erreichen.

 

Die Hamburger Xing AG hat mehr als zehn Millionen Mitglieder und sieht sich als das führende soziale Netzwerk für berufliche Kontakte im deutschsprachigen Raum. kununu - das Wort stammt aus der afrikanischen Sprache Suaheli und bedeutet „unbeschriebenes Blatt" - ist laut den Angaben die größte Arbeitgeber-Bewertungsplattform in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Wiener Unternehmen wurde im Jahr 2007 gegründet und schrieb drei Jahre nach dem Start bereits schwarze Zahlen.

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- A1 Telekom Austria www.A1TelekomAustria.at

- Capgemini Consulting Österreich AG www.at.capgemini.com

- CELLULAR Gmbh www.cellular.at

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- economyaustria economyaustria.at

- Hewlett-Packard www.hp.com/at

- Kapsch www.kapsch.net

- Microsoft Österreich www.microsoft.com/austria

- NAVAX Consulting AG www.navax.at

- NextiraOne www.nextiraone.at 

- SAP Österreich GmbH www.sap.at  

- UC4 Software www.uc4.at   

- WirtschaftsBlatt Verlag AG www.wirtschaftsblatt.at  

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

30. Oktober 2014
26. September 2014
Content Marketing & Co: Wie man heute Kunden erreicht