17. Oktober 2014, 16:21
Mobilfunkanbieter zittern vor Apple-Technologie
Apple könnte auch die Mobilfunkbranche auf den Kopf stellen. Der US-Konzern stattet den neuen Tablet-Computer iPad Air 2 mit einer ...
16. Oktober 2014, 14:01
Neue iPads erwartet - Google frischt Nexus auf
Apple und Google wollen den schwächelnden Tablet-Markt mit verbesserten neuen Modellen ankurbeln. Die iPads des Marktführers Apple werden ...
16. Oktober 2014, 12:14
Parallele Mediennutzung im DACH-Raum am Vormarsch
Mit einer umfangreichen Studie haben die Branchenverbände IAB Austria, der deutsche BVDW und IAB Switzerland das Mediennutzungsverhalten im ...
EBC-Newsletter #01/2011: Einladung zum nächsten Event
"On demand: Die Medienbranche ist im Umbruch"

Aktuell (genug) ist, was in der Tageszeitung steht, am Wochenende wirft man einen Blick in ein Wochenmagazin oder internationales Blatt und an Randzeiten - morgens und abends - helfen einem Radio bzw. TV über die Runden: Wie schnell derartige Szenarien veraltet wirken bzw. sich ändern können, muss derzeit die Medienbranche zur Kenntnis nehmen.

 

In Zügen haben Laptops die Printprodukte verdrängt, im Berufsalltag ist die Bedeutung des Handys im Vergleich zum stationären PC auf dem Vormarsch. Und was das Internet in so kurzer Zeit an Veränderungen bewirkt hat, ist einfach beispiellos. Wir informieren uns über RSS-Feeds, Tweets und Blogs, tauschen uns (auch beruflich) in diversen Foren oder in sozialen Netzwerken aus. Die klassischen Medien liefern „nur" Gesprächs- bzw. Diskussionsstoff - und das großteils gratis.

 

Geschäftsmodelle von gestern zerbröseln im Zeitraffer. Als Hoffnungsschimmer gelten neue Formate, neue Ausgabegeräte und neue Zielgruppen. Aber was bringen iPad, E-Reader und Co? Welche Kanäle nutzen wir morgen? Wer gewinnt im Wettbewerb um die Aufmerksamkeit der Rezipienten? Wie weit geht die Personalisierung und inwieweit spielen Auflagen noch eine Rolle? Wie verändern mobile Anwendungen die Medienbranche? Welche Bedeutung hat das Thema Longtail für Verlage? Und haben die traditionellen Medien das in sie gesetzte Vertrauen tatsächlich bereits verspielt?

 

Darüber diskutieren Expertinnen und Experten bei einem Event der APA-E-Business-Community am 27. Jänner in Wien: Christian Adelsberger (Evolaris), Christian Czaak (economyaustria), Gerhard Handler (diamond:dogs), Marcus Hebein (APA-MultiMedia), Alexis Johann (WirtschaftsBlatt) und Thomas Wedl (Cellular).

 

Datum: Donnerstag, 27. Jänner 2011
Ort: Haus der Musik, Seilerstätte 30, 1010 Wien
Happy Hour: ab 18:30 Uhr
Podiumsdiskussion: 19:30 - 21:00 Uhr, Vortragssaal, Dachgeschoß

 

Bitte um Anmeldung unter ebc@apa.at

Mobilfunkmarkt vor wichtigen Weichenstellungen
Foto: APA/dpa - Smartphone-Boom bringt massive Veränderungen

Einer der spannendsten Wirtschaftskrimis des Jahres steht heuer in der Mobilfunk-Branche bevor. Mit dem Vormarsch der Smartphones werden die Karten neu gemischt. Betriebssystemplattformen für die Computer-Handys wie Apples iOS oder Googles Android buhlen um Kunden, ebenso die Netzbetreiber, die mit dem UMTS-Nachfolger LTE das mobile Surfen noch schneller machen wollen.

 

Es geht um die Verteilung vieler Milliarden Dollar und Euro - und mit der Ausbreitung mobiler Werbung auf den Smartphones wird der Topf noch größer. Wenn Marktforscher richtig liegen, sind zwar keine spektakulären Meilensteine zu erwarten. Nokia dürfte der weltgrößte Handy-Hersteller bleiben und mit seinem Betriebssystem Symbian auch die Nummer eins bei Computer-Handys. Im weltweiten Maßstab werden wohl noch nicht mehr Smartphones als gewöhnliche Mobiltelefone verkauft. Und bei LTE stehen nur erste Gehversuche an.

 

Doch es sind entscheidende Weichen für die Zukunft, die im neuen Jahr gestellt werden könnten. Schafft es Microsoft, mit seinem heftig beworbenen neuen Smartphone-Betriebssystem Windows Phone 7 aus der Nische zu kommen? Wird der neue Nokia-Chef Stephen Elop an dem von Experten als veraltet kritisierten Symbian festhalten - oder die Reißleine ziehen und vielleicht sogar dem Android-Lager beitreten? Wird der Blackberry-Hersteller Research In Motion, der gerade von Apple und Google eingekeilt wird, eine Antwort darauf finden?

 

Der Vormarsch der Computer-Handys hat den Mobilfunk-Markt für immer verändert. Und Apple mit seinem iPhone war nicht nur der Wegbereiter dieser Revolution, sondern prägte entscheidend auch das neue Geschäftsmodell. Das Schlagwort lautet Apps - die kleinen Programme, die auf die Mobiltelefone geladen werden. Mit Apples App Store verloren die Netzbetreiber die Kontrolle darüber, was auf die Handys kommt.

 

Apps sind Milliardengeschäft

Dabei ist Handy-Software inzwischen ein Milliardengeschäft. Allein von Apples Plattform mit ihren rund 300.000 Programmen wurden bisher mehr als sieben Milliarden Apps heruntergeladen. Und auch wenn viele Programme kostenlos sind oder weniger als einen Euro kosten - mit 30 Prozent vom Verkaufspreis bleibt beim iPhone-Hersteller einiges hängen. Googles Android Market oder Microsofts App Store für Windows-Phones funktionieren ähnlich. Die Netzbetreiber gehen dabei leer aus, warnen aber regelmäßig vor Kapazitätsengpässen in den Datennetzen.

 

Wohin die Reise geht, zeigen aktuelle Zahlen von Vodafone aus der Silvesternacht. Die 36 Millionen SMS bedeuten nur einen Anstieg von zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Internet-Nutzung vom Handy schoss im Jahresvergleich aber um 35 Prozent hoch. In dem kleinen Zeitfenster von 20.00 bis 3.00 Uhr wurden 22 Millionen Megabyte an Daten transportiert. Eine weitere spannende Frage für 2011 ist, wie die Tablet-Computer das Mobilfunkgeschäft verändern. Computer-Hersteller merkten bereits, dass sie sich einen Stück vom Notebook-Markt abknabberten.

 

Apple war mit seinem iPad im vergangenen Jahr dominierend, jetzt sind aber immer mehr Wettbewerber am Start. Die Marktforscher von Gartner rechnen für 2011 mit mehr als 50 Millionen verkauften Tablets. Die flachen Rechner mit berührungsempfindlichen Bildschirmen dürften auf jeden Fall eine wichtige Waffe im Kampf der Betriebssystemplattformen werden: Denn sie sind eine attraktive Verdienstmöglichkeit für Software-Entwickler und das Programmangebot ist inzwischen mitentscheidend für die Kaufentscheidung der Verbraucher. Telefonieren geht schließlich mit jedem Telefon gleich.

2010 ließ in Zukunft der IT-Branche blicken
Foto: APA/dpa - Auch Microsoft setzte Kurs auf die Wolke

Das vergangene Jahr war außergewöhnlich für die IT-Branche. Die Ankunft der Tablet-Computer mit Apples iPad, der Aufstieg von Facebook, der Super-Computerwurm Stuxnet, der Hype um das Cloud Computing, die Kontroverse um die Enthüllungsplattform Wikileaks - diese zwölf Monate erlaubten viele Einblicke in Technologien und Konflikte der Zukunft. Oder zumindest in das, was wir für die Zukunft halten.

 

Nichts geht mehr ohne das Internet, und wieder einmal waren es US-Konzerne, die den Ton angaben. Google, Apple, Facebook, Twitter - es scheint, als werde die Zukunft in Kalifornien entworfen. Und dort bilden sich auch die Spannungslinien zwischen den großen Wettbewerbern heraus. Wird sich bei mobilen Computern die Vision von Apple oder von Google durchsetzen? Werden Google oder Facebook das Milliardengeschäft mit Online-Werbung beherrschen? Die Europäer, die jahrelang mit dem heute schwächelnden finnischen Nokia-Konzern wenigstens den Handy-Weltmarktführer stellten, müssen aufpassen, nicht in die Bedeutungslosigkeit abzurutschen.

 

Es ist schwer, sich ein Top-Ereignis des Jahres in der IT-Welt herauszupicken. Für das amerikanische "Time"-Magazin war es der Siegeszug von Facebook, es erklärte Gründer Mark Zuckerberg zur Person des Jahres. Das Online-Netzwerk donnerte über die Marke von 500 Millionen Nutzern und hat keinen globalen Konkurrenten mehr. Die einstige Nummer eins MySpace kapitulierte im direkten Wettbewerb und versucht einen Neuanfang als Unterhaltungs-Plattform.

 

Internet-Werbeagenturen reiben sich die Hände in der Hoffnung auf ein gutes Geschäft mit direkt auf den jeweiligen Nutzer zugeschnittenen Anzeigen - deutsche Datenschützer schlagen die Hände über dem Kopf zusammen. Es sei oft nicht klar, was mit den Nutzer-Informationen passiert, warnt der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar. Und räumt ein, dass deutsche Behörden nur wenig tun können - die Daten liegen meist auf Servern in den USA.

 

Datenschutz im Internet war ein beherrschendes Thema des Jahres - und der Streit entzündete sich in Deutschland vor allem an Googles Straßenpanorama-Dienst Street View. Mehr als 240.000 Haushalte ließen ihre Häuser verpixeln, der Dienst startete im November in Deutschland nach mehrjährigen Verhandlungen mit zahlreichen Löchern im Stadtbild. Internet-Vordenker Jeff Jarvis prägte den bösen Begriff "Blurmany" (aus dem englischen blur für unkenntlich machen und Germany), und es blieb die Frage, ob die Debatte nicht übertrieben heftig ausfiel.

 

Die Aufmerksamkeit gehörte da längst der Enthüllungsplattform Wikileaks und ihrem Gründer Julian Assange, die hunderte vertraulicher Dokumente des US-Außenamts ins Netz stellten. Der Fall Wikileaks demonstrierte gleich zwei wichtige Sachen. Zum einen, dass Informationen, die einmal online gelangen, nicht mehr zu stoppen sind, so sehr sich selbst Staaten darum bemühen mögen. Zum anderen, dass schon ein Häufchen von Sympathisanten mit der passenden Software erfolgreich Websites auch großer Unternehmen wie Mastercard oder Visa für Stunden lahmlegen kann.

 

Cyber-War

Wie groß die Sicherheitslücken bei Computern sein können, zeigte auch der Wurm Stuxnet, der sich weltweit durch unzählige Rechner fraß - dort aber keinen Schaden anrichtete, weil er nur auf der Suche nach einer bestimmten Konfiguration von Siemens-Industrieanlagen war. Nach Analyse des Programms waren Computerexperten in diesem Jahr sicher, dass das Ziel das iranische Atomprogramm und der Auftraggeber einer oder mehrere Staaten gewesen sein müssen. Frank Rieger vom Chaos Computer Club sah damit den Cyber-War begonnen: "Der digitale Erstschlag ist erfolgt."

 

Vor lauter Politik geriet zum Jahresende die Technik etwas in den Hintergrund, aber hier kündigt sich für 2011 ein spannender Wettstreit an. Es geht darum, welche Computer wir in Zukunft nutzen werden. Apple preschte auf den Markt mit dem iPad vor. Google will zudem mit seinem neuen Betriebssystem Chrome OS punkten, bei dem kaum Daten auf dem Rechner selbst liegen, sondern fast alles im Internet läuft. Damit treibt der Online-Riese die Idee des sogenannten Cloud Computing, der IT aus der Daten-Wolke, auf die Spitze.

 

Cloud Computing war ohnehin eines der Modewörter des Jahres. Selbst die Windows-Bastion Microsoft schwenkt in die Wolke um, was dem Software-Giganten bissige Kommentare vom Vorreiter Amazon einbrachte. Für Unterhaltung dürfte in der Tech-Arena also auch im neuen Jahr gesorgt sein.

Neue Software zur Therapie lernschwacher Kinder
Foto: FH OÖ - Direkte Interaktion mit den Händen

Der Computer hat seinen Platz als Hilfsmittel auch in der therapeutischen Arbeit mit Patienten gefunden. Die Einbindungsmöglichkeit für angreifbare Objekte, ein wesentliches Element vieler Übungen, fehlte jedoch bisher oft. Die Software "fun.tast.tisch" von Roman Schacherl soll nun in Verbindung mit dem Multi-Touch-Tisch "Microsoft Surface" neue Ideen für die computerunterstützte Therapie von Kindern mit Lernschwäche liefern, berichtet die FH Oberösterreich.

 

In Zusammenarbeit mit Therapeuten und Experten der Linzer Firma LifeTool erarbeitete Schacherl im Rahmen seiner Master-Arbeit an der FH OÖ einen Software-Prototyp, der verschiedene Übungen für die Therapie von Kindern mit Lernschwächen bereitstellt. Damit kann beispielsweise eine Fähigkeit trainiert werden, die Kinder meist im Alter von sechs bis sieben Jahren erlangen und mit der Behinderte oft ein ganzes Leben lang Probleme haben: das Hineinversetzen in andere Sichtweisen.

 

Dazu werden in die Mitte der Surface-Oberfläche verschiedenförmige Bausteine gestellt und beliebig angeordnet. Auf vier Bildern wird dann in Echtzeit die eigene Ansicht der Bausteine, sowie die Ansicht einer links, einer rechts, und einer gegenüber sitzenden Person visualisiert. Der Patient hat nun die Aufgabe, sich in die anderen Personen hineinzuversetzen und das jeweilige Bild an die richtige Position zu schieben.

 

"Begreifbarer" Zugang

„Maus und Tastatur können von den Patienten mit Bewegungseinschränkungen oder Lernschwächen gar nicht oder nur schlecht bedient werden", erklärt der FH-Absolvent. „Wesentlich besser für sie geeignet ist eine direkte Interaktion mit den Händen - wie sie in Form von Multi-Touch-Benutzeroberflächen heute bei vielen Handys, Tablet PCs wie dem iPad und eben auch Microsoft Surface zu finden ist."

 

SERVICE: Weitere Informationen finden sich unter http://funtasttisch.smilecompany.at

Staatspreis Multimedia & e-Business: Noch bis 15. Jänner 2011 einreichen
 - Staatspreis Multimedia und e-Business 2010

Der Staatspreis für Multimedia und e-Business wird vom Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend alle zwei Jahre an herausragende Multimediaproduktionen und innovative e-Business Lösungen vergeben. Noch bis 15. Jänner 2011 können unter http://www.multimedia-staatspreis.at/ Multimedia-Produkte und e-Business-Projekte eingereicht werden. Folgende Kategorien stehen dafür zur Verfügung:

 

Content und MultiMedia:

Kultur, Lernen, Wissen

Gesundheit, Information, Tourismus

Games, Entertainment, Fun

 

e-Business and Services:

Social Media Apps / e-Marketing / e-Public Relations (c2c/b2c)

Mobile Apps / m-Services / e-Commerce (c2c/b2c)

Cloud Services / e-Government / e-Services (b2b/g2b)

 

Förderpreis „Projekte von Studierenden und New Business Entries"

Innovationspreis „Innovationen und Konzepte für Applications, Contents and Services inkl. Green IT"

Sonderauszeichnung der Wirtschaftskammer Wien

 

Die hochrangige Jury wird die eingereichten Projekte vom 28. bis 30. Jänner 2011 sichten, prüfen und bewerten. Die Nominierten für den Staatspreis werden Anfang Februar bekannt gegeben.

 

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- A1 Telekom Austria www.A1TelekomAustria.at

- Capgemini Consulting Österreich AG www.at.capgemini.com

- CELLULAR Gmbh www.cellular.at

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- economyaustria economyaustria.at

- Hewlett-Packard www.hp.com/at

- Kapsch www.kapsch.net

- Microsoft Österreich www.microsoft.com/austria

- NAVAX Consulting AG www.navax.at

- NextiraOne www.nextiraone.at 

- SAP Österreich GmbH www.sap.at  

- UC4 Software www.uc4.at   

- WirtschaftsBlatt Verlag AG www.wirtschaftsblatt.at  

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

30. Oktober 2014
26. September 2014
Content Marketing & Co: Wie man heute Kunden erreicht